2020 …was ein Jahr!

Noch ein Rückblick? Ja, warum eigentlich nicht.

Es gäbe sicherlich genug zu beschimpfen und zu betrauern in diesem Jahr. Ein beruflicher Neustart Anfang Februar war definitiv nicht der geschickteste Moment. Dennoch wurden wir als Familie von den schlimmsten Szenarien zum Glück verschont.

Also kann ich mich dankenswerter Weise auf das konzentrieren was gut war. Eine intensive Auseinandersetzung mit mir, meinem Weg, meinen Fähigkeiten und dem was ich in Zukunft tun möchte. Und werde.

Ich habe in diesem Jahr spontan die Präsentationsspezialistin in mir wieder aufleben lassen, Online-Seminare über Präsentationdesign gehalten, einige schöne Aufträge betreut und auch ein Live-Training in der etwas entspannteren Sommerzeit halten dürfen. Und werde das auch gerne weiterhin tun und freue mich über Projektanfragen. Es wird nur nicht mehr mein Schwerpunkt sein.

Dann habe aus der Situation geboren sehr frühzeitig in der Pandemie ein eigenes Schnittmuster für einen MundNaseSchutz entwickelt, als Materialien schon knapp waren und mich die bestehenden mit ihrem Trage“komfort“ insbesondere für Brillenträger nervten. Die Rückmeldungen waren überwältigend. Eine Zeit lang habe ich dann auch Exemplare produziert und an nicht-nähende Menschen verkauft. Ein finanzieller kleiner Ausgleich für die großen Präsentationsprojekte, die geplant waren, aufgrund von Corona aber dann leider nicht zustande kamen. Das Multitalent-Dasein hat sich da wirklich mal „bezahlt“ gemacht. Einer meiner liebsten, recht persönlichen Blogartikel in diesem Jahr.

Und dann bin ich – eindlich – mit dem Business an den Start gegangen, das schon lange in mir war und raus wollte: IchBewusst. Und unter diesen Bedingungen ausgesprochen hoffnungsfroh, das wird. Ich habe mir viel Zeit gelassen, um zu reifen, zu lernen und mir sicher zu sein. Das Feedback zeigt, es war gut so. Denn nun kann ich ausgesprochen glücklich sagen – ich liebe es zu coachen und es ist ein wunderbares Gefühl Klarheit, Inspiration und Leichtigkeit in meinem Gegenüber zu bewirken.

Und das Jahr war „bewegt“, im wahrsten Sinne des Wortes. Ich habe insgesamt 3.717.504 Schritte gemacht, das sind durchschnittlich über 10.000 Schritte täglich, was mein Ziel war. Und eine stolze Strecke von 2.832 km. WOW.

Ein paar menschliche Ent-täuschungen gab es ebenfalls. Inmitten einer Pandemie sicher nicht verwunderlich, legt es Werte, Überzeugungen und Verhaltensweisen einfach gnadenlos offen. Wenn man das Wort in seine Bestandteile zerlegt, liegt aber auch da hinter dem vordergründigen Schmerz ja etwas Gutes drin. Also wieder was gelernt.

Was das Jahr gut gemacht hat.

Waren eindeutig menschliche Begegnungen. Neben sehr wenigen realen Treffen, die dafür umso wertvoller und auch tiefer nachhallend waren (Danke vor allem an Oliver, Tom, Ross, Sven und Iris für meine Highlights in diesem Jahr! <3), waren das vor allem virtuelle Begegnungen!

Und die wunderbare Erfahrung welche Nähe und Vertrautheit sich auch hier einstellen kann. Ich habe großartige Menschen kennengelernt, denen ich im RL (obwohl „reallife“ als Begriff echt Quatsch ist, auch virtuell ist real) vermutlich noch länger nicht begegnet wäre. Da entstanden Wertschätzung, Nähe, anregende Gedanken, Inspiration, Motivation und intensive Verbindungen. Tiefgründiger Austausch und große Ideen. Zudem beweist es auch, dass Coaching online definitiv hervorragend funktioniert, wenn man sich darauf einlässt.

Ich hatte zudem #virtuallunchdate s, wurde zur Raketin, traf mich regelmäßig in Marjetas Kaffeeküche, habe #WOL oder auch #WorkingOutLoud kennen lernen dürfen und wurde zur Entrepreneurin. Und ich glaube sagen zu dürfen: ich habe darunter ein paar echte Freunde gefunden.

Ein ganz besonders herzliches DANKEschön fürs anstupsen, mitmachen, auf Kontakte einlassen und gut tun geht an:

Sascha Theobald
Christin Nierlich
Jo Kristof
Nadja Petrovskaja
Silke Ziebarth
Frauke Bünning
Ardalan Ibrahim
Nicolas Dierks
Karin Kelle-Herfurth
Ulrike Heiß

und natürlich an Melanie Kuhlmann mit der ich mich 2021 an ein ganz besonderes, gemeinsames Herzensprojekt wagen werde.
Unsere „reflection fellows“! Ich bin mir sicher, es wird großartig und ich freue mich, wenn Ihr uns dabei begleitet!



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