IchBewusst – Weg und Ziel

Perspektiven verstehen. Souveränität leben.

Das Leben kann einen ziemlich herausfordern, sei es die Frustration über den Alltag in dem wir feststecken oder folgenreiche Entscheidungen, die uns im Moment überfordern. Und die Menschen in unserem Umfeld machen es uns auch oft nicht leicht. Wenn wir das ändern wollen, bleibt uns nur die Möglichkeit bei uns selbst anzufangen. Und das kann alles verändern – wenn wir es wollen.

IchBewusst bedeutet, dass wir ein neues, tiefes Verständnis über unseren ganz eigenen Blick auf die Welt erlangen, was das für andere heißt und wie wir mit diesen Erkenntnissen selbstbestimmt und gelassen unser Leben gestalten können. Keine esoterische Erleuchtung, sondern fundierte, entspannte Lebensqualität, für uns und unsere direkten Mitmenschen. Auf Basis von anerkannten Erkenntnissen aus Neurobiologie, Psychologie und Kommunikation.

 

Die Schritte zum Ziel

Dies sind die dabei zu meisternden Schritte, denen wir uns dazu stellen müssen und die zur Grundlage unseres Handelns werden:

„Ich habe den Mut mich selbst zu ergründen
und meine Einzigartigkeit lieben zu lernen.“

Unser Ursprung und Lebensweg, die Erfahrungen, die wir dabei machen durften oder mussten, prägen uns in einem Maße, das uns kaum in vollem Ausmaß klar noch recht ist. Unsere Haltung, unsere Glaubenssätze, unsere Vorbilder, prägen wie wir die Welt sehen, wie wir handeln und kommunizieren. Nicht alles davon ist so, wie wir das gerne hätten oder uns gut tun würde – denn die wenigsten Menschen sind wirklich im reinen mit sich selbst. Kein Wunder in unserer defizitorientierten Welt.

Wir haben die Chance, das zu ändern. Dafür müssen wir es nur zuerst entdecken und verstehen, analysieren und sortieren. Auch dann hingucken, wenn es unbequem wird. Behutsam, in angemessenem Tempo und mit kompetenter Unterstützung können wir es schaffen, uns neu zu entscheiden wie wir sein wollen. Und uns dabei eine gesunde Selbstliebe entwickeln. Damit wir unserem Spiegelbild genauso wohlwollend und anerkennend begegnen können wie einer lieben Freundin und uns nicht mehr auf vermeintliche Makel konzentrieren.

„Anderen Menschen und Perspektiven
begegne ich mit wohlwollender, aufrichtiger Neugier.“

Wir sind zutiefst soziale Wesen, ohne Bindungen verkümmern wir. Also ist es kein Wunder, wie stark andere Menschen unser Wohlbefinden beeinflussen. Wenn wir jedoch anhand unserer eigenen Geschichte verstehen wie extrem individuell der Lebensweg und damit Blick jedes Einzelnen ist, können wir andere Verhaltensweisen viel besser einordnen, akzeptieren und lernen an den guten Kern in Jedem zu glauben.

Konflikte, egal ob privat oder im beruflichen Kontext machen uns in der Folge viel weniger zu schaffen. Es macht uns unabhängig von Bewertungen, weil wir Grenzen setzen können und die Macht von Bezugsrahmen verstehen. Kritik kann ich dann bewusst annehmen oder ablehnen, sie ändert nichts an meinem Selbstwert. Ich weiß, bei welchen Themen ich manchmal überreagiere und kann mich aus der Situation nehmen, reflektieren und mich neu entscheiden wie ich damit umgehen möchte.

Wir werden frei, neugierig verstehen zu wollen was da passiert, statt endlose Interpretationen zu wälzen. Wir kennen Wege, wie wir das transportieren können. Und verstehen dabei, welch spannende Erkenntnisse über uns selbst in jeder Auseinandersetzung lauern.

„Ich stelle mich der Herausforderung
bewussterer, transparenter Kommunikation.“

Wir erwarten oft viel von anderen, doch sprechen es nicht wirklich aus. Oder fordern Veränderung, ohne zu erklären, warum es uns wichtig ist. Wir klagen an, ohne zu offenbaren, was es mit uns macht. Ehrlich und offen zu kommunizieren ist ungewöhnlich und manchmal auch beängstigend, weil es uns verletzlich macht. Es lohnt sich, es zu wagen, denn nur so können wir die eigene Persönlichkeitsentwicklung wirksam nach außen tragen und damit nachhaltige Veränderungen auch bei anderen bewirken.

Doch dazu müssen wir die ersten unbequemen Schritte machen um zu zeigen wie es geht. Die Erfahrung zeigt uns schnell wie sehr es sich lohnt, mit aufrichtigeren, tieferen Verbindungen. Der gesamte Umgang miteinander – egal ob in einer Familie oder einem Unternehmen, kann sich so nachhaltig zu einer positiven Kommunikationskultur und einem wertschätzenden Umgang verändern.

„Ich übernehme Verantwortung für mein Leben,
mein Verhalten und meine Beziehungen.“

„Wenn doch nur…“ …ist aber nicht. Das Leben ist manchmal unfair und schlechte Dinge passieren, Menschen verhalten sich nicht so, wie sie sollten. Die Gründe sind individuell und erklärbar, nur das wir die Geschichte dazu selten erfahren. Doch ob mit oder ohne dieses Wissen bleibt es unsere Wahl und Verantwortung was wir daraus machen. Wenn ich mich aus einer unguten Situation nicht befreie, muss ich vor mir selbst verantworten, ob es wirklich gute Gründe gibt, sie auszuhalten. Was durchaus sein kann, aber dann ist es meine bewusste Wahl. Oder die notwendigen Schritte gehen, um es zu ändern und mir die ggf. nötige Hilfe zu suchen. Mit dem Finger auf die Schuld anderer zeigen, mag nicht falsch sein, aber es nutzt für Dein Leben oft nur wenig.

In der akuten Situation ist der eigene Blick oft getrübt, es ist richtig und wertvoll sich professionelle Hilfe für die Entwicklung von alternativen Strategien zu holen. Du hast nur ein Leben und das kann schneller vorbei sein, als uns lieb ist. Sorge dafür, dass Du in dem Moment nicht mit Reue zurückschauen musst. Deine Lebensgeschichte hat am Ende kein „ach, hätte ich doch“ verdient, sondern ein „und es war gut so“!

„IchBewusstsein ist ein Prozess, ich bleibe dran
und reflektiere regelmäßig meine Weiterentwicklung.“

Veränderung braucht Zeit. Wenn wir 30, 40, 50 Jahre gehabt haben, um zu werden wer wir heute sind, werden wir uns nicht von einem Tag auf den anderen verändern. Doch die Veränderung beginnt an einem Tag. Unsere Verhaltensweisen haben auf Basis unserer Erfahrungen Sinn gemacht. Es macht umso mehr Sinn, diese mit einem neuen, zeitgemäßen Blick zu hinterfragen und neue Strategien zu entwickeln. In emotional geladenen Situationen fallen wir dennoch leicht in alte Muster zurück.

Wenn wir dran bleiben, diese zu reflektieren, kommen die Erkenntnisse mit der Zeit immer schneller, wirken nachhaltiger und verändern unsere Verhaltensmuster. Es ist ein Entwicklungsprozess, der im Austausch mit Gleichgesinnten gestärkt werden kann. Und den wir in jedem Alter durchlaufen können, wenn wir es wollen und dran bleiben. IchBewusstsein ist ein fortwährender Prozess.

Zu diesem Weg möchte ich einladen und Dich dabei begleiten.

 

Und dann:

Beispielhafte Szenarien wie IchBewusstsein ein Leben verändern kann.
Wie würde sich das anfühlen, wie anders würdest du handeln.

Privat

Familienstatus seit >15 Jahren verheiratet, zwei vielleicht noch schulpflichtige Kinder. Der Alltag funktioniert eingespielt, die Kinder sind gut gelungen, alle üblichen Kompromisse bzgl. Haushalt, Urlaub und Co. sind seit Jahren ausgehandelt. Lebensbedrohliche Krisen gerade nicht in Sicht.

Die Liebe und Leidenschaft ist nur irgendwann auf der Strecke geblieben. Und manchmal fragst Du Dich ob es da nicht noch was anderes gäbe, ob das so sein muss, wie lange du noch so weiter machen willst. Die Gedanken daran machen auch Angst: ein möglicher Rosenkrieg, finanzielle Sorgen, alleine alt werden. Vermutlich geht es Deinem Partner gar nicht viel anders, zeigt es aber genauso wenig. Stillschweigende Koexistenz mit schönem Schein und dabei verrinnen die Lebensjahre.

Ichbewusstsein lässt zu, die Situation und Perspektiven zu ergründen ohne gleich die Konsequenzen zu fürchten. Neben dem Frust über den anderen und geplatzte Lebensträume, auch den Platz für echtes Verständnis, Dankbarkeit und Zuneigung zu erhalten. Mit langsamen Schritten einen neuen Umgang zu entwickeln, der Annäherung ermöglicht. Zulassen können, dass das ebenso zu einem Wiederaufflammen der Liebe wie zu einem fairen Ende führen kann. Das bedeutet deutlich mehr Bewusstsein, Selbstbestimmung, Lebensqualität und das erstmal ohne zwingend nötige Konsequenzen.

Das braucht anfangs Begleitung um sich der völlig normalen Beschränkung des eigenen Sichtfeldes bewusst zu werden. Um sich selbst mit einem liebevollen und dennoch distanzierten Blick wahrzunehmen. Und auf die gleiche Weise auch den Partner betrachten zu können. Denn nur so lassen sich langsam herantastend, sich selbst bewusst werdend, ganz neue Perspektiven entwickeln. Die zu einer deutlich größeren Gelassenheit und dem Gefühl echter Selbstbestimmung führen.

Mitarbeiter

Du bist in der Firma schon seit ein paar Jahren, Du hast Deine Aufgaben im Griff und eigentlich läuft es, weitestgehend. Nur, ab und an würdest Du Dir wünschen vom Chef auch mal herzlich gelobt zu werden. Schließlich machst Du deutlich anspruchsvollere Aufgaben als eigentlich mal besprochen wurde, das scheint nur niemand zu sehen. Und die Art von Kollegin Müller bringt Dich auch regelmäßig auf die Palme, kann doch nicht sein, dass die damit immer durchkommt und keiner was sagt. Und jetzt steht auch noch so ein doofes ChangeProjekt an. Wieder ein paar teure Berater die schlaue Sprüche klopfen, Mehrarbeit verursachen und am Ende bringt es doch nichts.

Wann hast Du das mit der fehlenden Anerkennung Deinem Chef eigentlich mal ehrlich und deutlich gesagt? Wann hat er/sie das letzte Mal Worte der Anerkennung von Dir gehört? Weißt Du warum sich Frau Müller so verhält? Hast Du mal ehrlich interessiert in Ruhe nachgefragt und auch zugehört? Hast Du ihr gesagt, was für einen Einfluss ihr Verhalten auf Dich hat – offen und in entspannter Atmosphäre? Was will Dir Deine Resignation eigentlich sagen und wie könntest Du mit dem anstehenden Projekt anders umgehen? Ist alles nicht so einfach – ich weiß. Und ich bin mir sicher, Du hast auf alles eine spontane Antwort. Ich kann Dir aber versprechen, dass hinter all diesen noch eine spannende und ganz andere Erkenntnis für Dich steckt.

Ichbewusstsein ermöglicht es Dir all diesen Situationen selbstbestimmt und gelassen gegenüber zu treten, statt Dich  ausgeliefert zu fühlen. Du entwickelst realistische Lösungsstrategien statt in gedanklichen „bringt doch nix“-Schleifen festzuhängen. Es zeigt Dir, was Du aus diesen Situationen alles über Dich selbst lernen kannst, einfach nur weil es Dich weiterbringt. Und Du schaffst es, Deine Sicht hilfreich, wertschätzend und lösungsorientiert zu kommunizieren. Unsere Berufswelt ist in weiten Teilen weit weg von perfekt und auf vieles haben wir erstmal keinen direkten Einfluss. Aber es macht für uns selbst einen riesigen Unterschied wie wir ihr entgegen treten. Ob wir frustriert oder schimpfend in den Mühlen mitmahlen oder einen wirksamen Beitrag leisten es zu verbessern, der auch ankommt.

Und zudem ein ganz neue Klarheit für unsere Bedürfnisse und Alternativen entwickeln, vielleicht auch, dass eine Veränderung die bessere Lösung ist. Den positiven Nebeneffekt auf private Beziehungen gibt’s inklusive.

Führungsverantwortung

Könnte die Schilderung vom Angestellten Dein Mitarbeiter sein? Du weißt, dass man loben soll, aber es fällt schwer und so richtig gelingt es oft nicht. Die Reaktionen auf Deinen Vortrag letztens waren auch merkwürdig verhalten, irgendwo grummelt da was. Bei Frau Müller und ein paar anderen platzt Dir selbst gelegentlich die Hutschnur. Und warum das mit den Beratungsprojekten nie so richtig von Erfolg gekrönt war wüsstest Du selbst gerne.

Führung kann manchmal ganz schön einsam machen. Und obwohl ständig von allen Seiten jemand was will, so richtig tiefgründig ehrliches Feedback gibt`s selten. Lob auch nicht. Die nötige Distanz zum erfolgreich analysieren, reflektieren und besser machen ist quasi unmöglich, wenn man mitten drin steckt. Die Berater holt man sich ja schließlich ins Haus, damit was besser wird, umso ärgerlicher wenn das nicht ankommt.

Wir verraten mit dem was wir sagen oder nicht sagen und wie wir das tun, viel mehr als uns oft selbst bewusst und recht ist. Doch genau das ist ein prima Indiz um auf die Spur zu kommen, was da zwischen den Zeilen schief läuft. Vielleicht sind Dir ein paar Aspekte Deines Anteils daran auch schon bewusst, das zu ändern im Berufsalltag aber was ganz anderes. Und mit Sicherheit sehen wir immer nur einen sehr subjektiven Bruchteil davon.

Für nachhaltige Veränderung braucht es neutrale Hilfe von außen. Jemanden der feinfühlig analysiert, konfrontiert und transparent macht. Auf eine Art bei der alle Gesichter gewahrt bleiben. Als Vorgesetzte prägen wir schließlich die Kommunikationskultur im ganzen Team, umso wichtiger, das von unguten, unbewussten Verhaltensweisen zu befreien. Und damit werden auch die Grundlagen geschaffen, dass das Change-Projekt wirklich alle Chancen hat zum nachhaltigen Erfolg zu werden.

Selbstständig

Du bist schon eine Weile selbständig, aber irgendwann ist die Passion auf der Strecke geblieben. Aus Deiner tollen Ursprungsidee ist ein buntes Sortiment geworden, der Alltagspapierkram nervt, aber zahlt die Rechnungen. Ist ja auch kein Wunder, der Markt ist völlig überlaufen und die Preise sind sowieso kaputt. Eigentlich hättest Du Lust auf nen Neustart, an Ideen mangelt es Dir schließlich nicht. Aber was davon und wie und ob es dann besser wird? Gelegentlich liebäugelst Du sogar wieder mit einer Festanstellung, ein bisschen mehr Sicherheit wäre schon schön, andererseits – die freie Zeiteinteilung magst Du auch nicht mehr missen.

Wie bringt man Ordnung in ein System, in dem ständig neue Punkte auftauchen. Wie findet man einen roten Faden, wenn alles einem bunten Knäuel gleicht. Suchst Du jetzt besser nen BewerbungsCoach oder Webdesigner.

Wir sind die Abhängigkeit und Fremdbestimmung so gewohnt, dass wir gar nicht merken, dass sie nur noch in unserem eigenen Kopf existiert. Und die Komplexität von unseren eigenen gedanklichen Verknüpfungen kann einen schon mal resignieren lassen, bevor man überhaupt was geklärt hat. Statt selbstständig ist man dann schnell beim selbst und ständig. Dabei wäre selbst-bestimmt und eigen-ständig was wunderbares.

Dazu hilft es vor allem Abstand zu gewinnen. Und mit einem liebevollen neuen Blick auf Bäume und Wald zu gucken um zu sehen, wo man sich selbst den Blick versperrte. Um wieder zu erkennen, dass Du kein Opfer der Umstände bist, sondern Deine Selbständigkeit selbst gestalten kannst. Was hast Du dazu beigetragen, dass Du in dieser Situation gelandet bist? Was willst Du eigentlich wirklich und was kanst Du dafür tun? Welche Entscheidungen sind zu treffen? Bereit, es anzupacken?